Künstler

Freudiger Anlass, Alfred Eggensperger

Froschkönig, Václav Pokorný

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Alfred Eggensperger

 

Während meiner Studienzeit und in den darauf folgenden Jahren arbeitete ich als Bildhauer. Vor allem in Stein, manchmal auch in Holz. Figürlich und abstrakt.

Später bezog ich den Raum gestalterisch mit ein. Der Raum selbst wurde zur Plastik. Raum Installationen entstanden, die klassische „Skulptur auf dem Sockel“ löste sich auf.

Mein Atelier verlegte ich ins Freie. Die Landschaft, die Weite des Raumes bezog ich mit ein, bzw. diente mir als Hintergrund und optische Begrenzung für Holzstelen, Sensen und riesige, bemalte Holzkonstruktionen. Prägend für meine sämtliche Arbeiten ist auch mein starker Bezug zur Natur. Seit meiner Kindheit bin ich in den Bergen und am Meer unterwegs, liebe die reine Luft, das klare Wasser und das Nächtigen im Freien.

Die letzten Jahre, bedingt durch meine persönliche Entwicklung, hantiere ich hauptsächlich mit Farben. Die Lust am Malen. Ein Tanz mit den Farben, ein Zerstören, ein wieder Aufbauen. Letztendlich ein Dialog mit den Farben, der Leinwand und mir selbst. So entstehen manchmal Bilder wie von selbst und doch nicht von allein! Es ist so ähnlich wie bei dem berühmten Koan: „Das Klatschen der einen Hand“.

Die Abstraktion ist für mich das interessanteste Terrain. Hier gilt es, die Innenschau zu aktivieren, die Farben geistig aufnehmen, zu kombinieren um sie dann auf die Leinwand zu bringen. Manchmal ist der Auslöser eine einzige Farbe, aus der sich dann die Komposition des Bildes entwickelt. Ich bin nicht daran interessiert die Realität zu kopieren, sondern eine Wirklichkeit der gleichen Intensität zu schaffen.

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Václav Pokorný

 

Václav Pokorný wurde 1949 in Prag geboren. Nach seinem Kunststudium in Prag, arbeitete er zehn Jahre als Künstler im Puppen- und Trickfilmstudio, wo er auch seine eigenen Trickfilme realisierte. Seit 1982 lebt er als freischaffender Maler, Holzbildhauer und Kinderbuchillustrator.

Seine Bilder sind ausgefeilte Aquarell-, und Mischtechnik, figurativ-surrealistisch, philosophisch-ironisch, die den Betrachter in eine andere Welt versetzen.

Zurzeit arbeitet er intensiv mit Holz. Es entstehen Skulpturen, die sich ideal mit den Bildern ergänzen. Holz ist ihm so vertraut geworden, dass sich daraus eine enge Beziehung entwickelte. Dies erlaubt ihm, nach Herzenslust zu fabulieren, denn Pokorny liebt die Leichtigkeit und das Spiel mit Zusammenhängen. Dabei darf die Spannung zwischen Stille und Bewegung und auch eine versteckte Erotik wirksam werden. Er bedient sich der Möglichkeiten der Kunst für die Umsetzung von Träumen, welche die Erscheinungen unserer Welt aus dem Alltag herausheben und in aller Unschuld miteinander verknüpfen.